Freitag, 20. Juli 2018
Notruf: 112

Einladung Hauptübung 21.04.2018

Die Freiwillige Feuerwehr Kohlberg lädt alle Bürgerinnen und Bürger sowie Interessen zu Ihrer jährlichen Hauptübung am Samstag, 21.04.2018 am Sportheim (Hardtstraße 11) in Kohlberg ein. Wie auch die letzten Einsätze gezeigt haben, ist regelmäßiges Training für die Einsatzkräfte der Feuerwehr von großer Bedeutung, um Abläufe und Handgriffe auch in Stresssituationen und zu jeder Tages- und Nachtzeit einwandfrei zu beherrschen.

In diesem Jahr sieht das Einsatzszenario der Hauptübung vor:
Nach einem Verkehrsunfall zwischen 2 PKW sind Personen im Fahrzeug eingeklemmt und können selbstständig das Fahrzeug nicht mehr verlassen. Durch die starke Wucht des Aufpralls sind die Fahrzeuge stark deformiert.

Nutzen Sie diese Chance den Einsatzkräften bei Ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen. Die Einsatzübung sowie die einzelnen Schritte werden von Alexander Schäfer für die Besucher kommentiert und erläutert. Die Alarmierung erfolgt um 16:00 Uhr und wird mit der jährlichen Sirenenprobe der zwei aktiven Sirenen (Feuerwehrhaus und Rathaus) verbunden

Gründung Kindergruppe in der Jugendfeuerwehr

Am vergangenen Freitag den 23.03.2018 durften wir unsere Kindergruppe offiziell in der „Feuerwehrfamilie“ willkommen heißen. Beim offiziellen Gründungsfest im Feuerwehrhaus in Kohlberg, standen die kleinsten Akteure der Freiwilligen Feuerwehr Kohlberg im Mittelpunkt. Neben den Grußworten der Gemeinde Kohlberg durch Bürgermeister Rainer Taigel, durften wir Daniela Lohrmann als Stv. Kreisjugendfeuerwehrwartin, Roland Schultheiß in seiner Rolle als Stv. Kreisbrandmeister und Ralf Kerner als Vertreter der Polizei begrüßen. Auch aus den umliegenden Gemeinden und Städte waren Vertreter der Feuerwehren angereist. Zum Abschluss durften die Jusi-Lösch-Kids nochmal ran: Ein einstudiertes „Feuerwehrlied“ wurde vor den zahlreich erschienenen Gästen gesungen. Durch die Altersabteilung der Feuerwehr Kohlberg sowie durch die Eltern der Kindergruppe wurde ein tolles Buffet vorbereitet, so dass alle Gäste den tollen Abend bei Speis und Trank ausklingen lassen konnten.

Einladung zum Informations-Elternabend "Kindergruppe"

Wir gründen innerhalb der Jugendfeuerwehr eine Kindergruppe für Kinder von 6 bis 10 Jahren! Der Startschuss bildet ein Informations-Elternabend am 10.07.2017 um 18:00 Uhr im Feuerwehrhaus in Kohlberg. Sie sind herzlich eingeladen.

Rückblick Jahresausflug Altersabteilung

Mit der Feuerwehr im Bayrischen Wald

Die bereits traditionelle Ausfahrt führte die Senioren der Kohlberger Feuerwehr in diesem Jahr nach Niederbayern. Schon in den frühen Morgenstunden machten sich die Teilnehmer in Fahrgemeinschaften auf den Weg. Die erste Station der Reise war Passau. Dort traf man sich bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein vor dem historischen Rathaus zu einer Führung durch die „Dreiflüssestadt“.

 Die Lage der Stadt Passau an den drei Flüssen Donau, Inn und Ilz führte zu der markanten Bezeichnung „Dreiflüssestadt“. Durch Jahrhunderte hindurch prägten diese Flüsse das Leben in der Stadt, deren Name vom römischen Kastell Batavis abgeleitet ist. Schon lange vor den Römern besiedelten die Kelten das Gebiet und nutzen die Vorzüge der Wasserwege aus. Über Jahrhunderte war Passau ein selbständiges Fürstentum, bevor es im Jahr 1803 bayrisch wurde. Das heutige barocke Stadtbild entstand im 17. Jahrhundert, damals wurde die Passauer Altstadt durch italienische Baumeister neu aufgebaut. Vorausgegangen war ein verheerender Stadtbrand, der im April 1662 die gesamte Stadt innerhalb weniger Stunden in Schutt und Asche legte. Das historische Rathaus beeindruckt heute mit seinen repräsentativen Sälen im Barockstil. Prachtvolle Gemälde an Decken und Wänden erzählen Geschichten der Stadt. Besonders bekannt ist dabei das Kolossalgemälde zum Niebelungenlied, das vom Historienmaler Ferdinand Wagner stammt. Nach dem Besuch im Rathaus ging es vom Donauufer weiter durch enge Gassen, vorbei am Scharfrichterhaus und hinüber zur Uferseite des Inn. Das aus den Alpen kommende Wasser des Inn mit seiner grünen Färbung vermischt sich in Passau mit dem blauen Wasser der Donau. Die aus dem Moorgebiet Bayerns kommende Ilz steuert mit ihrem schwarz gefärbten Wasser die geringste Wassermenge zum nun mächtig gewordenen Fluss bei. Der Inn und die damit verbundenen Salztransporte nach Passau sind eng mit der Geschichte der Stadt und ihrem Reichtum verbunden. Das in Passau getrocknete und aufbereitete Salz wurde anschließend über den Wasserweg der Donau und auf dem Landweg teuer verkauft oder gegen wertvolle Waren getauscht. „Salzwege“ zeugen noch heute vom florierenden Handel mit dem begehrten Produkt. Von der Uferseite des Inn mit Blick hinauf zur Wallfahrtskirche Kloster Mariahilf ging es hinauf zum Stephansdom, dem höchste Punkt der Altstadt. Der Weg nach oben führte vorbei an der Bischöflichen Residenz mit dem bekannten Wittelsbacher-Brunnen auf dem Residenzplatz. Bereits aus dem Jahr 450 wird von einer Kirche in der spätantiken Stadt Batavis berichtet. Heute steht dort der Dom St. Stephan, der als Mutterkirche der östlichen Donau bezeichnet wird. Seinen prunkvollen Barockstuck verdankt der Dom dem berühmten Architekten C. Lurago und dem Künstler G. B. Carlore aus Italien. Weltbekannt ist der Dom heute durch seine Orgel, die mit 17.974 Pfeifen und 233 Registern die größte Domorgel der Welt ist. Der Weg zurück zur Donau führte zur Schiffsanlegestelle, wo eine Erlebnisrundfahrt auf dem Programm stand. Vom Schiff aus gab es herrliche Blicke. Auf der einen Seite die bunten und barocken Fassaden mit italienischem Flair und markanten Türmen. Auf der anderen Seite grüßte von oben die Veste Oberhaus auf dem Georgsberg, eine der größten erhaltenen Burganlagen in Europa. Mit vielen bleibenden Eindrücken fuhr die Gruppe am Abend weiter und bezog im beschaulichen Dörfchen Vorderschmiding ein schönes Quartier im Bayrischen Wald.

Am nächsten Tag ging es dann hoch hinauf. Der Große Arber, mit seinen 1456 Metern der höchste Gipfel des Bayrisch-Böhmischen Grenzmassives, lockte bei herrlichem Wetter und belohnte mit einem einzigartigen Rundblick. Mit vier Gipfeln bot der Arber immer wieder unterschiedliche Aussichten auf den umliegenden Bayrischen Wald und auf dem Böhmerwald. Bei der Rückfahrt zum Quartier wurde in einem der vielen Glasbetriebe entlang der „Glasstraße Bayrischer Wald“ Station gemacht. Die Glastradition in Bodenmais und die Handwerkskunst der Glasbläser beeindruckte mit vielen bizarren Formen, bunten Farben und verlockenden Geschenkideen.

Von Vorderschmiding aus nutze man am dritten Tag der Reise die Gelegenheit zu einem Besuch im nahe gelegenen Nationalpark Bayrischer Wald. Der absolute Höhepunkt war dabei gleich der Einstieg in den Park über den Baumwipfelpfad bei Neuschönau. Mit einer Gesamtlänge von 1300 Metern und einer Höhe von 8 bis 25 Metern windet sich der Pfad entlang an mächtigen Bäumen des Bergmischwaldes mit seinen Buchen, Tannen und Fichten. Unterbrochen von zahlreichen Erlebnisstationen und Informationstafeln wird dem Besucher der Lebensraum der Bäume – vom „Fundament“ der Wurzeln bis zur Krone näher gebracht. Das Highlight des Pfades ist dann ein Baumturm, dessen Plattform stolze 44 Meter über dem Erdboden thront. Der freie Blick über die Baumkronen und die umliegenden Berge war einzigartig. Nach dem Baumwipfelpfad lud dann das Nationalparkzentrum Lusen zu einer Wanderung ein. Auf gut beschilderten Wegen gab es im Schatten mächtiger Bäume eine Vielfalt an Pflanzen und Tieren zu bewundern. Im Tier-Freigelände gab es nicht nur Luchs, Wolf, Elch und Bär zu bewundern, auch die kleinen Tiere im Wald und in der Luft waren vielfältig vertreten und sorgten für Abwechslung.

Am nächsten Tag war dann bereits die Heimreise angesagt. Mit einem Abstecher zur Wildbachklamm Buchberger Leite bekam der Abschied aus dem Bayrischen Wald noch einen besonderen Höhepunkt. Das Wasser der Wolfsteiner Ohe schlängelt sich durch ein tief eingeschnittenes Tal mit steilen Hängen und Felsenriegeln. Beeindruckend war die Wanderung durch die Klamm mit einem Wechsel der Uferseiten über eine Hängebrücke. Das Zusammenspiel von Wasser, Wildnis und Felsen mit vielen Kräutern und Blumen am Ufer und im Wald belohnte die Besucher. An diesem Fleckchen Erde entsteht der Eindruck, als wäre die Zeit stehen geblieben. In einer wohl noch heilen Umgebung überleben selbst die vom Ulmensterben bedrohten Bergulmen unbeschadet.

Bei der letzten gemeinsamen Rast kurz vor der Ankunft in Kohlberg bedankten sich die Reiseteilnehmer bei den Organisatoren Ilse und Werner Laubheimer für die gut vorbereitete Reise mit interessant ausgewählten Höhepunkten. Alle Teilnehmer der Ausfahrt waren sich einig: die Planung der nächsten Reise 2018 kann schon jetzt beginnen.

Herzlich Willkommen

Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Arbeit interessieren. Auf den folgenden Seiten
wollen wir Ihnen die Freiwillige Feuerwehr Kohlberg vorstellen und einen Einblick
über die Tätigkeiten in einer Feuerwehr geben.

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